Eine gute Leistung sollte immer angemessen entlohnt werden – das ist keine Frage. Aus diesem Grund spielt es für Sie eine wichtige Rolle, Ihren Wert zu kennen und zu wissen, wie viel Gehalt Sie von Ihrem Arbeitgeber verlangen wollen. Für diese Zwecke spielt es eine wichtige Rolle ein paar wichtige Aspekte im Hinterkopf zu behalten und sich immer wieder vor Augen zu führen, inwiefern Sie wertvoll für das Unternehmen sind und, was Sie in ihm leisten könnten.

Wie hoch Ihr Gehalt ausfällt, kommt natürlich darauf an, in welcher IT-Branche Sie sich beworben haben und über wie viel Erfahrung Sie bereits in dem Bereich verfügen. Denn es bestehen durchaus Unterschiede bezüglich des Gehaltes zwischen den einzelnen Branchen.

Fakten, Fakten, Fakten

Der Wert eines Menschen ist unendlich und nicht messbar, doch der Wert Ihrer Arbeit lässt sich durchaus anhand von:

  • 9Erfahrung
  • 9Zusätzlichen (für das Unternehmen wichtige, wertvolle und relevante) Qualifikationen

messen. Somit spielen sie eine wichtige Rolle bei den Gehaltsverhandlungen. Bringen Sie Qualifikationen und Kenntnisse mit, die das Unternehmen dringend braucht und, mit welchen Sie sich von anderen Mitbewerbern und Mitarbeitern abheben, ist es durchaus gerechtfertigt, mehr Geld für Ihre Arbeit zu verlangen.

Setzen Sie sich aus diesem Grund damit auseinander, was das Unternehmen sucht und, was Sie mitbringen, um sich so ein realistisches Bild darüber verschaffen zu können, welche Entlohnung Sie für Ihre Arbeit verlangen können. Dafür bietet es sich auch immer an, sich in Ihrem Umfeld umzuhören und sich darüber zu informieren, was andere in Ihrem Bereich und mit etwa Ihrer Erfahrung verdienen.

Teamwork statt Gegner

Bei der Gehaltsverhandlung handelt es sich nicht um ein Duell zwischen Ihnen und Ihrem/Ihrer potenziellen Arbeitgeber/in. Die Tatsache, dass Sie zum Vorstellungsgespräch eingeladen wurden, zeigt, dass Interesse Seitens des Unternehmens besteht. Es profitiert von Ihrer Arbeit und Sie erhalten für Ihre Leistung ein Gehalt. Die Verhandlung ist somit eine Zusammenarbeit zwischen Ihnen und dem Unternehmen. Gehen Sie demnach nicht in die Defensive, kennen aber durchaus Ihren Wert und zeigen Interesse daran, auf einen gemeinsamen Nenner zu kommen. Oft hilft es dabei auch, zu betonen, dass Sie die Stelle gerne annehmen würden und an der Arbeit in dem Unternehmen äußerst interessiert sind.

Blicken Sie über den Tellerrand hinaus

Neben der Entlohnung in der Form des Geldes auf Ihrem Konto, bieten viele Unternehmen alternative Gehaltsbestandteile an, die Sie in der Form bestimmter Vergünstigungen und Vorteile nutzen können. Schießen Sie sich nicht direkt auf einen bestimmten Betrag ein, sondern lassen einen Spielraum zu, in dem Sie auch den alternativen Gehaltsbestandteilen eine Chance geben. Unter anderem handelt es sich bei solchen alternativen Gehaltsbestandteilen um:

  • 9Unternehmensinterne Kinderbetreuung
  • 9Fahrkostenzuschuss
  • 9Firmenwagen
  • 9Zusätzliche Urlaubstage
  • 9Bessere medizinische Leistungen
  • 9Kostenübernahme beim Fitnessstudio
  • 9Unfallversicherung
  • 9uvm.

Behalten Sie dabei auch immer die Steuerklasse im Blick – da mehr Bruttogehalt unter Umständen nicht direkt mehr Nettogehalt bedeutet und Sie somit mit alternativen Gehaltsbestandteilen unter Umständen sogar besser fahren.

Wie spreche ich am besten über das Gehalt?

Wenn Sie sich die genannten Aspekte zu Herzen nehmen, können Sie ohne Probleme die Gehaltsverhandlung durchführen. Bezüglich der Frage nach dem „Wie“ können Sie sich weitere Hinweise zu Herzen nehmen, um Ihre persönlichen Vorstellungen bestens auf den Punkt zu bringen:

  • 9Seien Sie offen für Angebote (inklusive alternativer Gehaltsbestandteile).
  • 9Legen Sie sich einen Rahmen fest, statt sich auf eine Summe festzulegen.
  • 9Fallen Sie nicht mit der Tür ins Haus, sondern leiten sanft auf das Thema ein, indem Sie beispielsweise nach der Überstundenregelung fragen.